Konzept

In diesen bewegten Zeiten, in denen die Bezugspunkte verschwimmen, neue Utopien, aber auch neue Ängste erwachen, Identitätsfragen aufkommen und sich die Frage nach unserer Zukunft drängender stellt denn je, befassen sich immer mehr Intellektuelle, Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Zukunft. Wie werden wir in 50 Jahren leben? In welchem Zustand wird unser Planet 2050 sein? Werden neue Formen des Zusammenlebens entstehen? Neue staatliche Gebilde? Welche Mächte werden die Welt von morgen beherrschen?

Die Frage nach der Zukunft zieht sich durch alle wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen. Klimaforscher untersuchen das Phänomen derzeitiger und künftiger Klimaveränderungen, Ökonomen erarbeiten verschiedene Szenarios der Entwicklung der Weltwirtschaft. In philosophischen Betrachtungen über eine bessere Welt spielt die Zukunft eine ebenso wichtige Rolle wie in der Neuentwicklung von Modellen der Mathematik und Physik. Die Zukunft ist präsent, wenn Städteforscher und Architekten Konzepte für die grüne oder digitale Stadt von morgen erarbeiten und Geopolitiker über eine neue Weltordnung und die emporstrebenden Mächte nachdenken. Nachwuchswissenschaftler geben durch ihre Forschungsarbeiten neue Impulse in den unterschiedlichen Fachbereichen. Schriftsteller und Künstler diverser Ausrichtungen – Performance, Skulptur, Schauspiel, Video, Choreographie – machen das Thema Zukunft der Menschheit ebenfalls zum Gegenstand ihres Schaffens. Die Ergebnisse sind mitunter verblüffend.

Die Nacht der Ideen am 3. Juni 2016 von 19.00 bis 3.00 Uhr bietet diesen Intellektuellen, Künstlern und Wissenschaftlern, die uns helfen, die Gegenwart und die Zukunft zu entschlüsseln, eine Plattform zum Ideenaustausch. Mit kurzen Vorträgen (20 Minuten), einer Diskussionsrunde (max. 1 Stunde), einem wissenschaftlichen Film, Mini-Doktorandenvorträgen im Format „Meine Dissertation in drei Minuten“ und künstlerischen Darbietungen, Installationen sowie einer Fotoaustellung präsentiert die Nacht der Ideen ein vielfältiges, zugleich ernstes und spielerisches Programm rund um das Thema Zukunft. Eine Bar und Lounge laden zum Verweilen, Pausieren, Nachsinnen und Diskutieren ein.

Der Veranstaltungsort ist von großer Bedeutung. Das Maison de France am Kurfürstendamm, in der Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten, befindet sich an einem zentralen Ort in Berlin. Den Berlinern gut bekannt, ist es ein vielbesuchtes Haus. Ziel der Nacht der Ideen ist es, alle Räume des Maison de France zu nutzen: von der Mediathek, in der die Nacht der Ideen für die Kleinen stattfinden wird, bis hin zum Empfangssaal in der 4. Etage, in der die Diskussionsrunden, Doktorandenvorträge, künstlerischen Darbietungen abgehalten werden und die Lounge eingerichtet wird. Hinzukommen der wundervolle Kinosaal des Cinéma Paris mit 300 Plätzen für wissenschaftliche Filmvorführungen und großformatige Vorträge, der Saal Ganeval, in dem kleinere Veranstaltungen stattfinden werden, sowie die Galerie im Erdgeschoss, in der eine Fotoausstellung gezeigt wird. Nach dem Ende der Diskussionsrunden um Mitternacht geht die Nacht der Ideen mit einem DJ Set in der 4. Etage in eine Nacht des Feierns über.

Die Nacht der Ideen möchte ein möglichst breites Publikum erreichen. Zum Vergleich: die Nacht der Philosophie im Juni 2014 erzielte mit über 5.200 Gästen eine beeindruckend große Publikumszahl.

 

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Konzept | Die Nacht der Ideen - Berlin

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