Wissenschaftliche Klimawandeldiagnostik: Ein gesellschaftliches Instrument

Bei der UN-Klimakonferenz (COP21) in Paris haben alle Nationen, mehrheitlich durch ihre Staatschefs vertreten, die Botschaft der Wissenschaftsgemeinschaft bestätigt: Damit die Erderwämung die gefährliche Schwelle von 1,5 oder 2 Grad nicht überschreitet, müssen wir in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts zu einem Gleichgewicht gelangen, bei dem auf die Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend verzichtet wird. Die Schwierigkeiten dabei sind jedoch erheblich. In großen Bereichen unserer Gesellschaft wird es Widerstand geben und es gilt, die Klimarisiken gegen andere sozioökonomische oder ökologische Risiken, die ebenfalls auftreten werden, abzuwägen. Gleichzeitig müssen die Verpflichtungen der Staaten überprüft, neue Technologien entwickelt und unter Berücksichtigung der Komplexität der Zusammenhänge Lösungen gesucht werden. Die wissenschaftliche Diagnose bildet dabei eine notwendige Grundlage, damit die Zivilgesellschaft die ihr zustehende Rolle ganz ausfüllen kann.

Heure de debut: 
Freitag 03 Juni 2016 - 19:00
Heure de fin: 
Freitag 03 Juni 2016 - 19:30
Salle: 
Salle Ganeval
Type d'évènement: